1 Jahr Podcasts hören – Die Abrechnung

Mein Workflow zum tracken meines Konsums

Am 11. Dezember 2016 habe ich mich aus einer Laune heraus dazu entschieden, meinen Podcastkonsum in einer Excel-Tabelle festzuhalten. Ich habe das früher schon öfters versucht, aber immer wieder nach ein paar Wochen aufgegeben, weil es dann doch zu anstrengend war, alte Folgen im Podcatcher zu behalten und dann mühsam in eine Tabelle zu übertragen.

Doch dieses mal konnte ich den Prozess semi-automatisieren. Mit Hilfe eines Workflows konnte ich die wichtigsten Metadaten in einem Textdokument in meiner Dropbox speichern. So konnte ich den Prozess ein wenig beschleunigend, was die nötige Simplizität brachte um es ein Jahr und mehr durchzuhalten. Einmal alle zwei Wochen etwa habe ich dann die gesammelten Daten ordentlich in eine Excel-Tabelle übertragen.

Eine Excel-Tabelle im blau-weißen Design. Spalten von links nach rechts: Podcastname, Episodenname, Dauer in Minuten, fertig gehört am, Sprache.

So sieht meine Excel-Tabelle aus

Die Zahlen nach einem Jahr

Ich kann jetzt also auf ein Jahr Podcastkonsum und ein paar Tage mehr zurück blicken.Das sieht in Zahlen wie folgt aus:

  • Insgesamt 65511 Minuten
  • 130 Podcasts
  • 813 Episoden
  • ø 176,1 Minuten pro Tag
  • ø 80,58 Minuten pro Folge

(Tag der Auswertung 17.12.2017)

Ein Diagram meines täglichen Podcastkonsums über ein Jahr hinweg. eine graue Linie zeigt den täglichen absoluten Wert an. Eine blaue Linie den Wert über drei Tage hinweg gemittelt. Drei Anomalien wurden mit roten Pfeile gekennzeichnet.

Diagram meines täglichen Podcastkonsums.

Das Diagram hat eine graue Linie, deren Datenpunkte die absoluten Minuten eines Tages repräsentieren. Die blaue Linie besteht aus Datenpunkten deren Werte über drei Tage rollend gemittelt sind (also immer die letzten drei Tage ergeben den durchschnittlichen Wert). Das habe ich gemacht, weil ich viele Episoden über 2-3 Tage hinweg höre und das so ein wenig im Diagram abbilden kann. Die hellgraue Linie zeigt den Trend über das ganze Jahr hinweg an (anscheinend habe ich zum Jahresende etwas weniger gehört als zum Jahresbeginn).

Es gibt drei nennenswerte Anomalien. Zum einem die erste große Pause während des 33C3, wo man verständlicher Weise eher weniger zum Podcast hören kommt. Die zweite entstand als ich den Podcast “The Adventure Zone” entdeckt habe und ihn binnen kürzester Zeit durchgehört habe. Dort entstand auch mein Tageshörrekord von 808 Minuten. Die dritte Anomalie war die zweite große Pause Mitte September während eines 1-wöchigen Urlaubs in dem ich aus verschiedenen Gründen wenig Zeit zum hören hatte.

Hier noch die Top 10 Podcasts:

Top 10 Podcasts nach Anzahl der gehörten Episoden

Top 10 Podcasts nach Anzahl der gehörten Minuten

Der Nutzen?

Was habe ich also daraus gelernt, dass ich meinen Podcastkonsum so penibel aufzeichne? Zum einem kann ich jetzt ziemlich genau einschätzen, wie viel ich an einem Tag höre. Das kann ich gegen die Podcasts verrechnen, die jeden Tag in meinem Podcatcher aufschlagen. So kann ich genau die Anzahl von Podcasts abonnieren, die nötig ist, damit die Hörliste nicht leer läuft ohne, dass sich übermäßig viele Episoden aufstauen. Zum anderen finde ich das einfach so spannend (Sitchwort: Quantified Self).

In Zukunft wäre es schön, wenn diese Auswertung ein Podcatcher vollautomatisch könnte. Doch wahrscheinlich ist es ein zu großer Aufwand für eine zu kleine Zielgruppe. Ich hoffe, dass ich so lange durchhalten werde, dass ich mal auf 10, 25 oder 50 Jahre Podcastkonsum zurück blicken kann. Mittlerweile ist es in mein Muskelgedächtnis übergegangen kurz vor dem Ende einer Folge noch schnell die Metadaten zu speichern.

Natürlich fände ich es auch spannend, wenn andere ähnliche Aufzeichnungen präsentieren würden. Vielleicht gibt es ja mal eine nationale Podcasthörstudie oder so.

#12von12 im Juni 2017 vertont

Ich hab mal was ausprobiert und meine diesmonatigen 12 von 12 Bilder teilweise auch vertont. Eigentlich hatte ich spontan Lust im Alltag Audio aufzunehmen, ein wenig Atmo zu sammeln. Ich wollte sehen, wie viel das iPhone hergibt. Wie ihr hört, ist vieles sehr rauschig, weil das Mikrofon nicht sehr direktional ist und einfach in alle Richtungen aufnimmt. Ich habe das auch nicht so wirklich geplant, weswegen nicht jedes Bild ein Audioschnipsel hat. Die, die vertont sind sollten oben links einen kleinen Lautsprecher haben, den man anklicken kann. Manchmal braucht’s ein wenig bis der geladen ist.

Ich hoffe ihr findet dieses Experiment spannend und seid vielleicht inspiriert eure #12von12 auch einen Audio-Anstrich zu geben 🙂

1. Kaffe machen

2. Den Basilikum retten

3. die neuste Folge der Kulturpessimisten veröffentlichen

4. Mittagssüppchen

5. Die neuste Folge des Neo Magazin Royals, die PRISM is a Dancer Sonderausgabe, nachholen

6. Nachmittagsspaziergang

7. Im Willi Kaffe & Kuchen (oder halt Mate und Cupcake) verputzen

8. Die neuste Kreation: Matcha-Cupcake

9. Logik lernen

10. Wegcappucino

11. Der Neckar ist wie immer sehr schön

12. Virgin Tschunk (und auch ohne Rohrzucker, denn das ist das letzte was Mate noch braucht)

 

Podcast-Pause

Ich habe leider schlechte Nachrichten für alle Hörer der diversen Podcast-Projekte an denen ich beteiligt bin. Aus gesundheitlichen Gründen werde ich die nächsten Monate nicht podcasten können. Es ist nichts lebensbedrohliches, aber ich will mich einfach voll und ganz auf meine Gesundheit konzentrieren bevor ich irgendetwas anderes mache. Ich weiß nicht wie lange ich ausfallen werde, ich denke aber, dass es mindestens zwei Monate werden. Die gute Nachricht dabei ist, dass ich ganz tolle Mitpodcaster habe. Denn viele Projekte werden auch ohne mich weitergehen. Ganz konkret weiß ich bisher, dass der @historytoby mich beim Countdown Podcast vertreten wird. Wie es bei den anderen Projekten genau aussieht weiß ich noch nicht. Generell gilt: It’s done when it’s done. Einige Kulturpessimisten-Podcasts, die schon aufgezeichnet sind, werden in den nächsten Wochen veröffentlicht.

Das wars auch schon mit meiner kurzen Durchsage. Wünsche noch einen schönen Tag.

Review: Limitless, TV-Series, 2015 – 8/10

On of the best crime procedurals I’ve ever seen. The structure of procedurals can be limiting, but it can also be a playground for creative ideas. Once the premise, in this case NZT, is introduced the writers can have fun with it. And they do. Barely one episode is a simple whodunnit plot, all have a fresh idea that plays with the rules of NZT world. It has the meta-narrator style of Fight Club, the editing style of Scott Pilgrim and overall a very tense but at the same time uplifting mood. Jennifer Carpenter kept some of her Debora “fucking” Morgan vibes and put it to good use. I don’t hope the writers run out of ideas after the first season. Maybe they will break the procedural structure after some seasons and a fanbase is established.

 

Vía Trakt – Christopher van der Meyden